Der FPSB Deutschland nutzt den weltweiten Finanzplanungstag am Mittwoch, den 5. Oktober, der bereits zum sechsten Mal innerhalb der IOSCO World Investor Week stattfindet, um sein aktuelles Positionspapier „Beratungsqualität als Mehrwertdienstleistung durch die Orientierung an den Standesregeln des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V.“ vorzustellen.

Die Autoren, Maximilian Kleyboldt, CFP®, und Arndt Stiegeler, CFP® und CFEP®, ebenfalls Vorstandsmitglied im FPSB Deutschland, legen darin ausführlich dar, an welchen Kriterien Anleger hierzulande eine am Kundeninteresse orientierte Finanzberatung, die einen echten Mehrwert liefert, festmachen können.

Dazu zählt als wesentliches Element die Ganzheitlichkeit. „Es ist immer wieder festzustellen, dass der Fokus der Beratung häufig viel zu stark auf die Wertpapieranlage fokussiert ist“, sagt Kleyboldt. Stattdessen ist eine wichtige Grundlage für eine qualitativ hochwertige und Mehrwert stiftende Beratung der umfassende Blick auf die gesamten Vermögensverhältnisse eines Kunden inklusive aller Verbindlichkeiten, der Einnahmen und Ausgaben, der persönlichen Ziele und das Erkennen möglicher Wechselwirkungen untereinander. Und auch Themen wie Nachfolgeplanung oder das Kümmern um persönliche Belange sind von enormer Wichtigkeit.

„Berater, die das alles berücksichtigen, werden zum strategischen Vermögensberater und damit zum Idealbild aus Sicht der Verbraucherinnen und Verbraucher“, erklärt Kleyboldt, CFP®, der neben seiner Vorstandstätigkeit beim FPSB Deutschland im Wealth Planning der Bethmann Bank AG in Frankfurt tätig ist. „Ganzheitlichkeit und als zweiter Punkt Individualität, also eine auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnittene Beratung, sind deshalb entscheidende Erfolgsfaktoren, die im Ergebnis in der Beratungspraxis zu höherer Qualität führen.“

Schutz der Anleger durch die Standesregeln des FPSB

Der Garant dafür, dass ein Zertifikatsträger des FPSB Deutschland im individuellen Kundeninteresse berät, sind die Standesregeln ( www.fpsb.de/ueber-uns/standesregeln.html). Dort sind neben den Grundsätzen der ganzheitlichen Beratung die Berufsbilder, die Ethikregeln und die Praxisstandards für den Finanzplanungsprozess genau dargelegt. Dies alles dient dem Schutz der Interessen der Anleger, der einzelnen Zertifikatsträger und des Verbandes sowie der Sicherung der Integrität des Berufsstandes.

Entscheidend ist, dass bei Verstößen gegen die Standesregeln Sanktionen gegen den betroffenen Zertifikatsträger ergriffen werden können. Diese reichen von einer Ermahnung über eine Geldbuße bis hin zum Ausschluss aus dem Verband. „Damit stellen die Standesregeln sicher, dass Kunden bei einem Berater, der ein Zertifikat des FPSB Deutschland besitzt, individuell und qualitativ hochwertig beraten werden, und dass das Kundeninteresse an erster Stelle steht“, fasst Kleyboldt zusammen. Dass dem so ist, bestätigt auch eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK. Demnach gehen Verbraucher, die mit einem CFP®-Professional arbeiten, zu 36 Prozent eher davon aus, dass sie ihre Finanzziele erreichen und sie sind um 39 Prozent zufriedener mit ihrem Finanzberater.

Wie Anleger konkret eine qualitativ hochwertige Beratung finden, wie der Beratungsprozess aussehen sollte, welche Fragen ein guter Berater stellt und worin der Mehrwert des Financial Planning besteht, das alles erläutert Maximilian Kleyboldt, CFP®, im Rahmen seines Vortrages „Berater oder Verkäufer: Woran Anleger Qualität in der Finanzberatung erkennen“ am 5. Oktober von 19 bis 20 Uhr

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