Goldkette im Grab: Eine aktuelle Entscheidung über eine Testamentsvollstreckung
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Goldkette im Grab: Eine aktuelle Entscheidung über eine Testamentsvollstreckung

Das OLG Frankfurt entschied, dass ein Testamentsvollstrecker, der auf Wunsch der Erblasserin Eheringe und eine Goldkette ins Grab legte, nicht pflichtwidrig handelte. Die Entscheidung unterstreicht die Wichtigkeit klarer Testamentanweisungen und offener Kommunikation unter Erben zur Vermeidung von Konflikten und zur Respektierung des letzten Willens.

Wann wird ein Testament durch ein neues Testament aufgehoben?

Wann wird ein Testament durch ein neues Testament aufgehoben?

Ein neues Testament kann ein älteres aufheben, wenn es diesem widerspricht, entweder durch unvereinbare Anweisungen oder eine vollständige Neuregelung der Erbfolge. Dies verdeutlicht die Bedeutung aktueller Testamente, die den sich ändernden Wünschen Rechnung tragen. Eine rechtliche Beratung ist essenziell, um unbeabsichtigte Konflikte zu vermeiden.

Ethik in der Finanzplanung – Lehren aus dem Urteil zur Erbeinsetzung eines Arztes

Ethik in der Finanzplanung – Lehren aus dem Urteil zur Erbeinsetzung eines Arztes

Das Urteil des OLG Frankfurt, dass ein Arzt als Erbe eingesetzt werden darf, unterstreicht für Finanzplaner die Bedeutung ethischer Grundsätze gemäß den FPSB Deutschland Regeln. Es lehrt, Integrität, Objektivität und Professionalität in der Finanzberatung hochzuhalten, während es die Notwendigkeit betont, Interessenkonflikte zu vermeiden und stets im Klienteninteresse zu handeln.

Aufgaben eines Treuhänders: Grenzen und Möglichkeiten

Aufgaben eines Treuhänders: Grenzen und Möglichkeiten

Testamentsvollstrecker können die letzten Wünsche der Erblasser erfüllen, selbst wenn sie kostspielig sind. Ein Gerichtsurteil bestätigte die Pflichten eines Testamentsvollstreckers, der wertvollen Schmuck ins Grab legte, als rechtmäßig und wies die Absetzungsforderung eines Erben ab.

Urteil des OLG Karlsruhe zur Schenkung von Gesellschaftsanteilen an Minderjährige
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Urteil des OLG Karlsruhe zur Schenkung von Gesellschaftsanteilen an Minderjährige

Das OLG Karlsruhe-Urteil vom 9. November 2022 hebt hervor, dass bei der Schenkung von Gesellschaftsanteilen an Minderjährige eine ausgewogene Risiko-Nutzen-Abwägung erforderlich ist. Dies verändert maßgeblich die Praxis in Familienunternehmen und beeinflusst die Beratung durch Finanzplaner.

Die feine Grenze zwischen Schenkung und Testament

Die feine Grenze zwischen Schenkung und Testament

Diese Checkliste für Finanz- und Nachfolgeplaner umfasst Klientenprofil, Vermögensübersicht, Risikomanagement, Steuerplanung, Nachfolgeplanung, Dokumentation, regelmäßige Überprüfungen und klare Kommunikation, um eine umfassende und individuelle Beratung zu gewährleisten.

Testamentarische Feinheiten: Das OLG Brandenburg beleuchtet die gesetzliche Erbenstellung

Testamentarische Feinheiten: Das OLG Brandenburg beleuchtet die gesetzliche Erbenstellung

Ein komplexes Beziehungsnetz und rechtliche Verflechtungen bilden das Netz der Finanz- und Nachfolgeplanung. Nicht selten sind es die Feinheiten des Erbrechts, die Finanzplaner und Nachfolgeberater in Atem halten. Ein kürzlich gefälltes Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Brandenburg stellt eine solche delikate rechtliche Feinheit in den Mittelpunkt und gibt Anlass zur Diskussion über die klare Formulierung testamentarischer…

OLG-Urteil: Rechtsklarheit bei Erb- und Eheverträgen
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OLG-Urteil: Rechtsklarheit bei Erb- und Eheverträgen

Das OLG Frankfurt-Urteil unterstreicht die Bedeutung klarer und getrennter Vertragsdokumente für Finanz- und Nachfolgeplaner. Durch sachkundige Beratung und regelmäßige Überprüfung der Verträge können Berater die Rechtssicherheit ihrer Klienten erhöhen und einen besseren Service bieten.

Testamentarische Bedingungen: Ein Balanceakt zwischen Testierfreiheit und Sittenwidrigkeit

Testamentarische Bedingungen: Ein Balanceakt zwischen Testierfreiheit und Sittenwidrigkeit

Der Fall des OLG Hamm betont die Grenzen testamentarischer Bedingungen und die Balance zwischen Testierfreiheit und Sittenwidrigkeit. Finanz- und Nachfolgeplaner müssen diese Grenzen kennen, den persönlichen Bereich der Erben respektieren, ethische Nachfolgeplanung fördern und stets aktuell über rechtliche Entwicklungen informiert sein.

Pflichtteilsentzug im gemeinschaftlichen Ehegattentestament: Nachträgliche Ergänzung unzulässig

Pflichtteilsentzug im gemeinschaftlichen Ehegattentestament: Nachträgliche Ergänzung unzulässig

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entschied, dass ein Pflichtteilsentzug im gemeinschaftlichen Ehegattentestament nicht nachträglich durch ein neues Testament erfolgen kann. Ein allein erbender Ehepartner muss trotz eines Diebstahls durch die Tochter den Pflichtteil auszahlen. Klarheit im Testament und rechtliche Beratung sind wichtig, um Streitigkeiten zu vermeiden.