Überschuldete benötigen 38 % ihres Haushaltseinkommens für Wohnkosten

WIESBADEN – Im Jahr 2021 stand dem Haushalt einer überschuldeten Person, die
Hilfe bei einer Schuldnerberatungsstelle suchte, durchschnittlich ein
Nettoeinkommen von 1 368 Euro pro Monat zur Verfügung. Mit durchschnittlich
520 Euro machten die Kosten für die Wohnung einschließlich Energie- und
Nebenkosten 38 % des Haushaltseinkommens aus. Wird nur das eigene Einkommen
der Schuldnerin oder des Schuldners von durchschnittlich 1 146 Euro
betrachtet, so machten die Wohnkosten sogar 45 % aus. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) anlässlich der Aktionswoche Schuldnerberatung vom 30. Mai
bis zum 3. Juni 2022 weiter mitteilt, waren die Wohnkosten überschuldeter
Personen damit überdurchschnittlich hoch: In der Gesamtbevölkerung belief sich
der Anteil der Wohnkosten am Haushaltseinkommen nach den aktuellsten Daten aus
dem Jahr 2020 auf 22 %.

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Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen
sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter
https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.

Henning Krischke
Author: Henning Krischke

Seit über fünf Jahren bin ich bei der DZ PRIVATBANK S.A. tätig, berate vermögende Privat- und Firmenkunden sowie Stiftungen auf die strategische und systematische Planung zur Verwaltung und Steigerung des Vermögens einer Person oder eines Unternehmens. Im Oktober 2021 habe ich das Netzwerk IFFUN UG - Informationen für Finanz- und Nachfolgeplanung gegründet, mit dem Ziel fachliche Impulsvorträge zur Wissensvermittlung zu ermöglichen. Seit Juni 2023 bin ich im FPSB Deutschland e.V. als Schatzmeister tätig und gemeinsam mit den Vorstandskollegen bestrebt, dem Ansehen der privaten Finanzplanung vermehrt Aufmerksamkeit zu ermöglichen.

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